![]() |
|
|
![]() |
|||||||||
![]() |
| Von Manderln und Weiberln 31 witzige und unglaubliche Gedichte und Lieder zum ewigen Thema Vorwort: Beatrice Ferolli Illustrationen: Lukas Pilgerstorfer Kompositionen: Gerhard Blaboll, Gerhard Track, Maria Reiser-Weinschenk Erstpräsentation: 19.09.2011 mit Gerhard Track, Günter Tolar, Wiener Tschuschenkapelle, Uschi Nocchieri, Erich Zib, Alexander Klinger, Maria Reiser-Weinschenk u.a. im Gloria Theater ca. 220 Seiten, Hardcover, Kral-Verlag, 2011, 19,90 Euro ISBN 978-3-99024-042-7 |
![]() |
Nun, Gerhard Blaboll beweist mit seinem bewährten selbstironischen Zugang, dass man sich dem Thema auch ganz anders nähern kann, als das so viele bisher getan haben. Unzähliges von dem, was gerne als flache Verallgemeinerung einem bestimmten Geschlecht zugeordnet wird, ist in Wirklichkeit der Ausdruck eines ganz persönlichen, subjektiven Verhaltens. Ein solches Verhalten, das andere irritiert oder ärgert, haben auch wir in uns, egal ob wir das wahr haben wollen oder nicht. Das bedeutet aber nicht, dass man das nicht kabarettistisch aufarbeiten sollte, und schon gar nicht, wenn das auf so sympathische und humorvolle Weise geschieht wie in diesem Buch. Denn Blabolls Credo lautet: So schwierig ein Zusammenleben bei übertriebenem Machotum und spontanem Zickenalarm manchmal ist – wir selbst sind es ja auch oft: schwierig! Gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme, sowie lebenslange Neugier am Partner sind die entscheidenden Schlüsselworte, mit denen automatische Zuordnungen eigenartigen Verhaltens zu einem bestimmten Geschlecht und geschlechtsspezifische Benachteiligungen der Vergangenheit angehören. Selten noch ist das so humorvoll und doch tiefgründig auf den Punkt gebracht worden! Daher: Ja, wir brauchen dieses "Von Manderln und Weiberln"!
|